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UNGLAUBLICHES DRAMA

Bitter! Fußball-Märchen platzt in letzter Minute

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Das große Fußball-Märchen von Heart of Midlothian ist ohne Happy End geblieben. Im Meisterschaftsshowdown gegen Celtic Glasgow gab es am Samstag eine späte Niederlage (1:3), durch die man den ersten Titel seit 66 Jahren noch aus der Hand gab. Für Celtic ist es eine historische Meisterschaft. Beim gescheiterten Underdog herrscht hingegen Frust. 


An einem dramatischen letzten Spieltag in der schottischen Fußball-Meisterschaft hat Celtic den Spitzenreiter Heart of Midlothian noch abgefangen. Dank eines 3:1-Siegs am Samstag ist das Team aus Glasgow nun alleiniger Rekordmeister. Die Hearts mit dem österreichischen Verteidiger Michael Steinwender als Stammspieler verpassten indes die Sensation nach strittigen Referee-Entscheidungen in den vergangenen Wochen.

Das Team aus Edinburgh hatte eine herausragende Saison gespielt und in 38 Runden 80 Punkte gesammelt – was am Ende jedoch knapp nicht reichte. Damit bleibt es dabei: Seit 1985 und dem Titelgewinn des FC Aberdeen kommt der schottische Meister stets aus Glasgow. Für Celtic war es der fünfte Titel in Serie, der 14. in den vergangenen 15 Saisonen und der insgesamt 56. Meistertitel. Damit überholte der Klub den Stadtrivalen Rangers (55 Titel) und steht nun allein an der Spitze der ewigen Rangliste.

Siegtreffer in Minute 88
Zum Helden im mit über 60.000 Fans gefüllten Celtic Park avancierte am Samstag der Japaner Daizen Maeda. Er erzielte den Siegtreffer in der 88. Minute, nachdem das Heimteam lange erfolglos angerannt war. Dass das Tor zunächst wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt, nach Videostudium jedoch gegeben wurde, verlieh der Partie zusätzliche Dramatik.



Zuvor waren die Hearts in der 43. Minute durch Captain Lawrence Shankland in Führung gegangen. Den Ausgleich mussten sie nach einem Handelfmeter jedoch noch vor dem Halbzeitpfiff hinnehmen. In der zweiten Hälfte hielten die Gäste mit dem durchspielenden Steinwender dem Druck des Heimteams lange stand, mussten sich am Ende aber doch geschlagen geben. Der letzte Treffer fiel ins verlassene Tor, nachdem der Hearts-Goalie bei einem Corner mit nach vorne geeilt war.

Bild: AP/Andrew Milligan

Der zu Celtic ausgeliehene ÖFB-Angreifer Junior Adamu holte nach zwei Titeln mit Salzburg seine dritte Meisterschaft. Er stand wie die vergangenen Wochen nicht im Kader.


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